Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Peter Proff

Direktor der Poliklinik für Kieferorthopädie des Universitätsklinikums Regensburg

  • Abitur am humanistischen Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim
  • Wehrdienst und Reserveoffiziersausbildung
  • Studium der Medizin und Zahnmedizin an den Universitäten Frankfurt a. Main und Würzburg
  • 1999 bis 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik und Poliklinik für Herz-, Thoraxchirurgie der Universität Würzburg
  • 2007 Habilitation und leitender Oberarzt an der Poliklinik für Kieferorthopädie der Universität Greifswald
  • 2009 Direktor der Poliklinik für Kieferorthopädie der Universität Regensburg
  • 2013 Studiendekan Zahnmedizin der Universität Regensburg
  • 2014 Prodekan der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg

 

Wie kann der Kieferorthopäde die prothetische Versorgung erleichtern?

Im Rahmen eines synoptischen zahnärztlichen Behandlungskonzeptes verfügt die moderne Kieferorthopädie über vielfältige Möglichkeiten zur Verbesserung der präprothetischen Ausgangssituation. Dazu gehören die Aufrichtung von gekippten Prämolaren oder Molaren, die präprothetische orthodontische Pfeilerverteilung, die Intrusion von elongierten Zähnen, aber auch die Extrusion traumatisch oder kariös zerstörter Zähne, um diese unter Wahrung der biologischen Breite versorgbar zu machen oder präimplantologisch verloren gegangenen Alveolarknochen wieder zu entwickeln. Die häufig komplexe Ausgangssituation mit reduzierter Zahnzahl, parodontaler Vorschädigung und bestehender Altersinvolution an Parodont und Knochen erfordert eine an die spezifische Situation angepasste kieferorthopädische und zahnärztliche Therapieplanung unter Beachtung der Belastbarkeit der Patienten.

Im Vortrag werden die Möglichkeiten und Grenzen der präprothetischen Kieferorthopädie anhand von Kasuistiken vorgestellt und diskutiert.