• Geboren am 27.02.1960 in Gladbeck in Westfalen
  • 1979-1984 Studium der Zahnmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover
  • 1982-1989 Studium der Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover
  • 1985 Approbation als Zahnarzt
  • 1990 Approbation als Arzt
  • 1985-1987 Tätigkeit als Assistenzzahnarzt  an  der Klinik für Plastische Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Henriettenstiftung in Hannover
  • 1989-1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (Direktor: Prof. Dr. Dr. J.-E. Hausamen)
  • 1993 Erwerb der Gebietsbezeichnung als Arzt für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie
  • 1995 Ernennung zum Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover
  • 1996 Erwerb der Zusatzbezeichnung „Plastische Operationen“
  • 1997 Ernennung zum leitenden Oberarzt
  • seit 2001 Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Georg-August-Universität Göttingen

 

Augmentation im Lückengebiss vs. kurze/durchmesserreduzierte Implantate

Bei der implantologischen Versorgung atrophierter Kieferareale hat sich in den letzten Jahren ein Sinneswandel vollzogen. Der Rekonstruktion der ursprünglichen Dimensionen des Alveolarfortsatzes durch Augmentation wird immer häufiger die Möglichkeit der Verwendung schmaler oder kurzer Implantate gegenüber gestellt. Die Reduktion der chirurgischen Invasivität und die damit verbundene Minderung der Patientenbelastung sind dabei starke Argumente für den Verzicht auf augmentative Maßnahmen. Diese Strategie hat jedoch vor allem in der Schaltlückensituation im sichtbaren Bereich durch den Versatz in der Alveolarfortsatzkontur und die sichtbare Verlängerung der Kronen gegenüber den natürlichen Nachbarzähnen ihre Grenzen.

Der Vortrag diskutiert das für und wider schmaler und kurzer Implantate anhand der verfügbaren Daten zu Prognose und Langzeiterfolg der Augmentationsvermeidung.